
Stärkung der Universitätsmedizin Essen: Nächste wegweisende Entwicklungsschritte vollzogen
Die Universitätsmedizin Essen stellt sich strategisch weiter aktiv und mit Nachdruck für die Gesundheitsversorgung der Zukunft auf. Der Standort St. Josef Krankenhaus in Essen-Werden (SJK) hat planmäßig zum 1. April unter der kommissarischen Leitung von Dr. Roman Pförtner die Univ.-Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie von den Evangelischen Kliniken Essen-Mitte übernommen. Als überregionales Zentrum wird die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am St. Josef Krankenhaus das gesamte Leistungsspektrum des Fachgebietes einschließlich der plastisch-chirurgischen Operationen im Kopf-Hals-Bereich abdecken, von der Diagnostik über die Therapie bis hin zur Nachsorge. Nach den notwendigen Vorbereitungen sollen bereits im Laufe des Monats Mai die ersten Patientinnen und Patienten behandelt werden. Aktuell läuft zudem das Auswahlverfahren zur Besetzung des damit verbundenen Lehrstuhls und Klinikdirektors.
„Wir freuen uns, unseren Patientinnen und Patienten am Standort St. Josef-Krankenhaus mit der Mund,- Kiefer- und Gesichtschirurgie eine weitere medizinische Disziplin auf universitärem Niveau anbieten zu können“, unterstreicht der Vorstandsvorsitzende und Ärztliche Direktor der Universitätsmedizin Essen, Prof. Dr. Jochen A. Werner, diesen nächsten Entwicklungsschritt. In Verbindung mit der Stärkung der Inneren Medizin durch Prof. Oliver Witzke als Direktor der Klinik für Innere Medizin am St. Josef Krankenhaus und der Essener Univ.-Klinik für Infektiologie sowie dem Ausbau des chirurgischen Angebots mit Prof. Ulf P. Neumann, der am Universitätsklinikum die Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie leitet, wurde das St. Josef Krankenhaus über die letzten 18 Monate deutlich gestärkt und hervorragend für die Herausforderungen der Zukunft aufgestellt.
Ein weiterer Meilenstein für die Universitätsmedizin Essen ist die strategische Entscheidung, das Fachgebiet der Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde am Standort Universitätsklinikum unter der Leitung von Prof. Stephan Lang, dem Direktor der gleichnamigen Universitätsklinik, zu zentralisieren. Dazu soll die bislang am St. Josef Krankenhaus bestehende Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde zum 1. Juni 2025 in das Angebot am Universitätsklinikum integriert werden, ein entsprechendes regionales Planungsverfahren wird durchgeführt. „Die Hals-, Nasen und Ohrenheilkunde ist ein hochkomplexes, von moderner Technik geprägtes Fachgebiet. Am Universitätsklinikum haben wir beste Voraussetzungen, insbesondere durch unser hochmodernes HNO-OP- und Diagnostikzentrum, die führende Rolle der Essener Universitätsmedizin in dieser Disziplin weiter zu stärken und auszubauen“, so Prof. Werner weiter. „Die Bündelung von Expertise an einem Standort bedeutet nicht nur eine herausragende medizinische Versorgung für unsere HNO-Patientinnen und Patienten. Sie unterstützt zudem unsere Zielsetzung eines bestmöglichen Weiterbildungsangebotes der Ärztinnen und Ärzte, wie auch der in den übrigen medizinischen Fachberufen Tätigen. Gleichzeitig entspricht die Entscheidung der Zielrichtung der Krankenhausreformen auf Bundes- und Landesebene zur Zentralisierung und Konzentration stationärer Leistungen. Mein besonderer Dank gilt der herausragenden Arbeit von Herrn Prof. Alexander Weber, dem Direktor der HNO-Klinik am St. Josef Krankenhaus, der das Fach über 25 Jahre sehr erfolgreich vertreten und verantwortet hat.“